Mit den eigenen Gefühlen gut umgehen
Wer einen guten Umgang mit seinen Gefühlen pflegt ist psychisch und physisch gesünder, glücklicher, zufriedener in seinen Beziehungen und erfolgreicher im Job, so die wissenschaftliche Erkenntnis. Doch was ist ein guter Umgang mit den eigenen Gefühlen?
Psychologen haben folgende menschliche Strategien im Umgang mit belastenden Gefühlen erkannt: Vermeidung, Unterdrückung, Grübeln, Neubewertung, Akzeptanz, Problemlösung. Laut Prof. Dr. Julia Asbrand, Professorin an der Universität Jena, kommt die Forschung mehr und mehr zu dem Schluss, dass es vor allem wichtig ist, über verschiedene Strategien zu verfügen, die man auch nacheinander anwenden kann. Es käme vor allem auf Flexibilität an!
Wichtig ist: seine Gefühle wahr und ernst zu nehmen, sich diese zu erlauben und je nach Situation geeignete „Werkzeuge“ zur Verfügung zu haben, mit den Gefühlen umzugehen. Zum Beispiel könnte man in einer beruflichen Situation das aufkommende negative Gefühl erst einmal unterdrücken und später – wenn man alleine ist – die Situation und die eigenen Gefühle aus einer distanzierten Perspektive neu bewerten.
Tipp: Ein „Gefühlstagebuch“ kann helfen, eigene Gefühle zu beobachten, zu akzeptieren und achtsam mit ihnen umzugehen. Verschiedene Strategien zum Umgang mit Gefühlen können reflektiert werden.